Pit Przygodda:
LIED

(Album, 2012)

Pit Przygodda legt nach zwei Instrumentalplatten nun sein erstes Gesangs-Solo-Album vor.
"Lied" heisst seine neue Platte (Solaris Empire), bei der er sich entspannt quer durch seinen eigenen malerischen Pit-Pop singt. Abgemischt und mitproduziert hat dabei Tobias Levin.
Pit (ehemals "Go Plus"), der auch für Film und Hörspiel komponiert, hat ein breites Spektrum: Er malt mal saftig farbenfroh auf grosser Leinwand, mal reduziert einfach im Poesialbum. Die Farben reichen von Kunst-Pop, Chanson über Lo-Fi bis Schlager. Wir hören weiche Chöre, sorgfältig geschichtete Gitarren, geschmackvoll gespielte Synthies, fulminante Klaviere und dazu Pit`s sehr eigene, unprätentiöse Stimme und seine anrührenden, persönlichen Texte.

"Der Tag vergeht die Nacht bricht an
die Lichter leuchten meiner Stadt
ich kann nicht schlafen, kann nicht ruhen
ich suche weiter irgendwas
wenn schon kein Mensch dann immerhin
ein Ort zu bleiben nur für mich"

("Allein in dieser Stadt")

Bei aller kompositorisch weichen Leichtigkeit liegt in Pit`s Musik auch immer seine ihm typische Melancholie, gepaart mit einem Schuss Träumerei und Vision, die sich allgemein durch sein Schaffen zieht. Es scheint eine naive Sehnsucht in ihm, die ihn treibt, und "wunderbares vollbringt", wie er schon 1998 sang ("Song for Brian"). So erreicht er stellenweise Ergebnisse und Kombinationen von entwaffnender Klarheit und Freiheit.
Und warum heisst die Platte "Lied"? Das Lied schwingt immerdar weiter, ist Kraft- und Trostgeber eigener Art. Und zieht am Ende seine Register und antwortet einfach mit schwingendem Klang.




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